Mensch und Maschine
Willkommen auf

Mad Saber Hoss – Hüter und Verteidiger der anderen Ferde und im Grunde genommen ein echter Teddyferd.

Demnächst auch in 3D!

Der Füllbuchstabenhaufen “ähm”, den ich fortan als Wort bezeichnen will, hat einen schlechten Ruf. Allgemein gilt er als Zeichen des Nichtwissens, Nichtvorbereitetseins oder einfach der Unfähigkeit, saubere Sätze zu formulieren.

Zu Unrecht, wie ich finde!

Nicht die alleinige Nutzung des Wortes zeugt von wenig Intelligenz. Nur die unwillkürliche, häufige Nutzung hat diesen Effekt.

So ist ein Verhältnis von mehr als einmal Ähm zu weniger als 20 Sätzen häufig als ungünstig einzustufen.

Weniger Ähms im gesprochenen Text führen beim Zuhörer häufig zu der Annahme, der Sprecher wäre eine Maschine, trainiert und furchtbar gewissenhaft in seiner Vorbereitung.

Trifft man jedoch genau das richtige Verhältnis, entsteht eher Sympathie. Ha, der ist also auch doch ein Mensch! Diese Erkenntnis fördert den Abbau von Wissensaufnahmehemmungen seitens des Zuhörers ungemein! Ein gezieltes Ähm in der Mitte einer Präsentation, nachdem man schon vier bis fünf Sätze lang vom Thema abgekommen ist, zeugt von Hingabe, von Enthusiasmus und nicht rein auswendig gelerntem Informations-Spamming.

Ein Ähm schafft auch  gleichzeitig eine Pause, die vom Zuhörer verständnisvoll gewährt wird und nicht als eloquent herablassende Denkpause gesehen wird, in der der geistig nicht ganz so gut bestückte Zuhörer das soeben höchst kompliziert und fachmännisch ausgedrückte Satzkonstrukt verdauen kann.

Ähm, ja, keine Ahnung wo es weiterging aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Denn das ist bereits abgeschlossen und nicht weiter ausbaubar, wie ich finde. Lästige Studien und Ähm-Vorkommaneanalysen brauchen wir hier nicht. Diese rein subjektive Wahnehmungswiedergabe muss ausreichen. Welcher Germanistik-bewanderte Soziologe auch immer sich dessen annehmen möchte, sei hiermit herzlich dazu eingeladen!

 

Nico

Schade!

ich kann sagen: ich habe sie noch miterlebt – Wahlfächer, Pflichtfächer, häufiger Klassenkameradenwechsel, ein großes Netzwerk aus Bekannten, Freunden, Mitschülern – kurz: die Gymnasiale Oberstufe.

Nun ist sie passè.

Back to the 60′s heißt es jetzt wieder.

Die mir damals so lieb gewesene Möglichkeit, meine schulische Ausbildung selbst zu organisieren, wird nun zurückgebaut. Genaue Gründe gibt es offenbar nicht. Warum Deutschland so gern zurück statt voran geht, ist mir nicht klar.

Aber nach Vorratsdatenspeicherung, Annette Schavan, nichtchristlicher Aussagen der Kanzlerin und Karl-Theodor musste es ja so kommen.

Das für mich jedoch erschreckendste ist, dass sich gerade einmal 3000 Schüler fanden, die protestierten. Seit immerhin 2006 entzieht sich jene Verordnung, die Oberstufe umzugestalten, meinen Blicken. Offenbar sollte kein großer Wind um die Sache gemacht werden. Wahrscheinlich weil es i.A. leichter ist, sich zu entschuldigen, als vorher bei seinen Wählern um Erlaubnis zu fragen, gab es bisher kaum Aufruhr um die Reform.

Ruhe in Frieden und erwache hoffentlich bald wieder, Wahlfreiheit!

Quelle: Spiegel Online

ich höre eigentlich keinen Hip-Hop. Und ich gehöre der Gruppe “Wenn mein Kind später mal Hip-Hop hört, kommt es ins Heim!” bei MeinVZ an.

Und nun möchte ich, gerade ich, dann doch einen Hip-Hop Track empfehlen, der euch sämtliche Augen und Ohren öffnen wird!

So sehet bzw. höret und werdet erleuchtet:

Youtube: MC Freak – Nerds Leben

Ich wünsche mindestens genauso viel Spaß wie ich ihn hatte :D

Andre Schaaf bietet seit einigen Tagen eine einfache Möglichkeit, Links zu posten und damit bekannter zu machen oder der Welt einfach mal was gutes zu tun!

Keine Registrierung, keine Captchas, kein illegaler Inhalt, Link voting, einfache Kommentarfunktion, direkte Medieneinbindung von Youtube Videos, Bildern und vielem mehr.

Schaut es euch am selbst an und zeigt der Welt, was euch gefällt:

http://www.link-posten.de/

Von großen Neuigkeiten konnte man vor einigen Tagen auf Spiegel Online lesen. Fische haben nach neuesten Untersuchungen wohl doch die Fähigkeit, Schmerz wahrzunehmen.

Nun frage ich mich nur, wie es die Fische soweit gebracht haben, wenn sie, wie es offenbar bis dato angenommen wurde, keine Schmerzen empfinden können. Fehlendes Schmerzempfinden führt dazu, wie man es bei Menschen, die unter HSAN IV leiden, beobachten kann, dass Schmerzen nicht wahrgenommen werden.  Diese Menschen verletzen sich sehr häufig, bemerken eine Verbrennung meist nur am unangenehmen Geruch verbrannter Haut.

Warum nur sieht man also nicht überall Fische, die aufgrund massiver unbemerkter Verletzungen verendet sind?

Und wie hätte sich eine solche Art über viele Millionen Jahre halten und tausende Unterarten entwickeln können?

Mir war nicht klar, dass Fischer und Angler dachten, Fische wären gefühllose Proteinquellen.

Es ist wahrscheinlicher, dass sich der Mensch nur all zu gern einredet, dass er in den Fischen eine saubere, im Sinne von gewissensbissfreie, Nahrungsquelle gefunden hat.

Ganz im Gegensatz zu, sagen wir, Rindern. Bei denen sehen wir, dass sie Schmerzen haben. Aufgerissene Augen, schrille Geräusche beim zufügen von Schmerzen – ich erinnere mich an Bilder umherziehender Antizuchtviehmobs.

Menschliche Reaktionen ähneln denen anderer Säugetiere meist frappierend. Nun drücken Fische leider ihre Schmerzen nicht so aus, wie wir es tun. Das führt dazu, dass an anderer Stelle gesucht wird – im Gehirn.

Die frühere Annahme der schmerzfreien Fische stütze sich darauf, dass man das Areal im Fischgehirn, was die Schmerzen verarbeitet, einfach nicht da finden konnte, wo es beim Menschen liegt.

Und was man nicht finden kann, ist natürlich auch nicht da!

Umso erhellender ist dann die Einsicht, einem Irrtum erlegen zu sein.

Außerdem lässt es sich besser forschen und Geld verdienen, wenn man nicht allzuviele Möglichkeiten in Erwägung ziehen muss.

Dass diese Herangehensweise leider auch sehr viel erschütterndere Außmaße annehmen kann, sehen wir gerade in Japan.

 

Info-Man bekämpft jeden, der denkt, Informatiker würden den ganzen Tag “irgendwas mit Computern” machen.

Kampf dem DAU ist sein Motto!

Mit seinen Informatik-Kräften kann er jedes Problem lösen und sogar DAUs in Nerds transformieren.

v.l.n.r: Schneeferd, Crazy Hoss, Zweitferd, Erstferd

Weihnachtszeit – Schneeferdzeit!

Ein entscheidender Nachteil von JAVA sei, so höre ich viele Entwickler-Kollegen lästern, dass es keine Mehrfachvererbung beherrsche.

Heute möchte ich das verständlich widerlegen, damit ich nur noch Links zu nennen brauche, auf die jeder dann mit seinem iPhone wandern, die Antwort durchlesen kann und ich meine Zeit nicht mit Wiederholungen verschwende ;)

Die beispielhaften Basisklassen A und B:

class A{
public void getA(){...}
}
class B{
public void getB(){...}
}

Will man nun eine Klasse C schreiben, die A und B erweitert,
erhält man eine Fehlermeldung vom Compiler.

class C extends A,B{
...
}

Klasse C würde in C++ so aussehen:

class C extends A,B{
public void getA(){...}
public void getB(){...}
}

Der Grund, warum JAVA Mehrfachvererbung verbietet, liegt darin, dass eine Mehrdeutigkeit entsteht, wenn man folgende Änderungen an Klasse A und B vornähme:


class A{
public void getA(){...}
public void getX(){...}
}
class B{
public void getB(){...}
public void getX(){...}
}

Klasse C in C++ :

class C extends A,B{
public void getA(){...} //A.getA()
public void getB(){...} //B.getB()
public void getX(){...} //A.getX()
public void getX(){...} //B.getX()
}

Eine Klasse C, die A und B erweitert, müsste sich nun “entscheiden”, welche der beiden getX()-Methoden aufgerufen werden soll – die von A oder die von B ?

Das ist ein Problem.

In C++ ist Mehrfachvererbung erlaubt. Dort wird das Mehrdeutigkeitsproblem entweder so gelöst, dass man explizit angibt, welche Basisklasse genutzt werden soll. Oder aber man bedient sich komplizierter und m.E. unsauberer virtueller Klassen.

JAVA will durch das Verbot solcher Szenarien grundlegend sauberen Code sicherstellen und potentiell schwer auffindbare Fehler vermeiden.

Man kann sich jedoch helfen!

Man könnte z.B. Klasse B so verändern, dass sie von A erbt:

class A{
public void getA(){...}
public void getX(){...}
}
class B extends A{
public void getB(){...}
public void getX(){...}
}
=>
class C extends B{
public void getA(){...}
public void getB(){...}
public void getX(){...} //B.getX
}

Klasse B überschreibt die getX()-Methode von A. C kann also nur noch auf die getX()-Methode von B verweisen.
Damit ist die Eindeutigkeit des Codes gewährleistet.

Die “fehlende” Mehrfachvererbung entpuppt sich somit als a) sehr wohl vorhanden und b) als sehr vorteilhaft:

  • man wird gedrängt, die Vererbungshierarchie besser zu planen
  • die Klassenstruktur wird übersichtlicher
  • man muss Methoden einer Klasse feiner aufteilen
  • dadurch enthält jede einzelne Klasse weniger Code
  • dadurch wiederum steigt die Wartbarkeit des Codes
  • man erhält mehrere Klassen, die man modular in anderen Projekten einsetzen kann
  • es lassen sich wesentlich komplexere Vererbungshierarchien erzeugen, die jedoch stets übersichtlich bleiben

Alles in Allem ist die “Strukturierte Mehrfachvererbung”, wie ich sie mal nennen will, in JAVA eine feine Sache und sollte von jedem Entwickler, ob der eigenen Fehleranfälligkeit, mit offenen Armen empfangen werden.


nKrebs