Ein entscheidender Nachteil von JAVA sei, so höre ich viele Entwickler-Kollegen lästern, dass es keine Mehrfachvererbung beherrsche.
Heute möchte ich das verständlich widerlegen, damit ich nur noch Links zu nennen brauche, auf die jeder dann mit seinem iPhone wandern, die Antwort durchlesen kann und ich meine Zeit nicht mit Wiederholungen verschwende
Die beispielhaften Basisklassen A und B:
class A{
public void getA(){...}
}
class B{
public void getB(){...}
}
Will man nun eine Klasse C schreiben, die A und B erweitert,
erhält man eine Fehlermeldung vom Compiler.
class C extends A,B{
...
}
Klasse C würde in C++ so aussehen:
class C extends A,B{
public void getA(){...}
public void getB(){...}
}
Der Grund, warum JAVA Mehrfachvererbung verbietet, liegt darin, dass eine Mehrdeutigkeit entsteht, wenn man folgende Änderungen an Klasse A und B vornähme:
class A{
public void getA(){...}
public void getX(){...}
}
class B{
public void getB(){...}
public void getX(){...}
}
Klasse C in C++ :
class C extends A,B{
public void getA(){...} //A.getA()
public void getB(){...} //B.getB()
public void getX(){...} //A.getX()
public void getX(){...} //B.getX()
}
Eine Klasse C, die A und B erweitert, müsste sich nun “entscheiden”, welche der beiden getX()-Methoden aufgerufen werden soll – die von A oder die von B ?
Das ist ein Problem.
In C++ ist Mehrfachvererbung erlaubt. Dort wird das Mehrdeutigkeitsproblem entweder so gelöst, dass man explizit angibt, welche Basisklasse genutzt werden soll. Oder aber man bedient sich komplizierter und m.E. unsauberer virtueller Klassen.
JAVA will durch das Verbot solcher Szenarien grundlegend sauberen Code sicherstellen und potentiell schwer auffindbare Fehler vermeiden.
Man kann sich jedoch helfen!
Man könnte z.B. Klasse B so verändern, dass sie von A erbt:
class A{
public void getA(){...}
public void getX(){...}
}
class B extends A{
public void getB(){...}
public void getX(){...}
}
=>
class C extends B{
public void getA(){...}
public void getB(){...}
public void getX(){...} //B.getX
}
Klasse B überschreibt die getX()-Methode von A. C kann also nur noch auf die getX()-Methode von B verweisen.
Damit ist die Eindeutigkeit des Codes gewährleistet.
Die “fehlende” Mehrfachvererbung entpuppt sich somit als a) sehr wohl vorhanden und b) als sehr vorteilhaft:
- man wird gedrängt, die Vererbungshierarchie besser zu planen
- die Klassenstruktur wird übersichtlicher
- man muss Methoden einer Klasse feiner aufteilen
- dadurch enthält jede einzelne Klasse weniger Code
- dadurch wiederum steigt die Wartbarkeit des Codes
- man erhält mehrere Klassen, die man modular in anderen Projekten einsetzen kann
- es lassen sich wesentlich komplexere Vererbungshierarchien erzeugen, die jedoch stets übersichtlich bleiben
Alles in Allem ist die “Strukturierte Mehrfachvererbung”, wie ich sie mal nennen will, in JAVA eine feine Sache und sollte von jedem Entwickler, ob der eigenen Fehleranfälligkeit, mit offenen Armen empfangen werden.
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nKrebs
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is das nich toll? Großartig find ich das! nutzt dieses Spielzeug, Leute! macht auch ne menge spaß und is total modern!
na los, klick und losgetwittert
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nicoK
Die Drucken-Taste, oder auch S-Abf oder SysRq benannt, ist ein Überbleibsel aus vergangenen Fernschreiber-Zeiten. (s. Wikipedia)
Das tolle heute daran ist jedoch, dass man Linux-Systemstillstände, z.b. durch schwere Hardwarefehler verursacht, sicher zu Ende bringen kann. Unter Windows hat die Taste keine Bedeutung mehr – schade eigentlich.
“Sicher” bedeutet hier, dass die Daten aus dem RAM zurück auf die Datenträger geschrieben werden.
Dafür gibt es eine ganze Reihe von Befehlen:
alt gr + print +…
b immediate reBoot
d Display all locks
k Kill all Prozesses of current console
e send sigterm to all processes Except init
m Memory info
o shut Off system
r switch keyboard from Raw Mode
u Unmount all filesystems read only
i send sIgkill to all processes
s syncs all mounted filesystems
Das Akronym “REISUB” bedeutet einen sicheren Reboot.
Ich werde das hier nicht erläutern, die Liste spricht für sich selbst
Die Ausgaben der einzelnen Kommandos kann man nur auf dem Terminal sehen. Mit Alt+Strg+F1 kommt man auf das erste Temrinal, mit Alt+Strg+F2 auf die Zweite usw. bis F7, mit der man, soweit vorhanden, auf die graphische Benutzeroberfläche gelangt.
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nicoK
Linux: Help->About->Installation Details
Mac OS X: Eclipse->About Eclipse->Installation Details
Heute war ein großer Tag für die Gleichstellung von Behinderten.
Das Thema: Inklusion.
Wikipedia beschreibt die Soziale Inklusion folgendermaßen:
“Die Forderung nach Sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollen Umfang an ihr teilzuhaben.”
Die Parade wurde anlässlich des “Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen” veranstaltet. Behindertenvereine und -verbände der Stadt Dresden hielten es für richtig, Protest in Form bunter Luftballons, bunter Stoff-Wimpel und eines einzigen, leisen, für 300 Menschen gedachten Megaphons auszudrücken.
Wir versammelten uns und zogen schon bald, von Fernsehteams und Fotografen begleitet, los.
Die Samba-Kapelle, die mit ihrem Krach die Bevölkerung auf uns aufmerksam machte, führte uns vom Hauptbahnhof bis hin zur Centrum Galerie. Jene wurde schon bald von 300 wütend vor sich hin protestierenden, bunt-bewimpelten Benachteiligten gestürmt, die kurz zuvor ihre mindestens ebenso bunten Luftballons zornig gen Himmel aufsteigen ließen.
Fehlen nur die Friedenstauben.
An die Veranstalter: (man sollte jetzt besonders genau lesen, wenn man selbst betroffen ist)
Wir sind keine kleinen Kinder! Ja, auch Sie, lieber Leser, sind wahrscheinlich kein Kind. Waren Sie schon einmal auf einer Demonstration? Sahen Sie da Transparente? Podiumsdiskussionen? Oder gar Lautsprecher?
Ja? – Dann waren Sie auf einer Demonstration, die das Potential hatte, Wirksam und ernsthaft zu sein.
Man demonstriert, weil man etwas satt hat, weil Zustände untragbar sind oder gar Grundrechte verletzt werden!
Wenn man etwas satt hat, lässt man keine Luftballons aufsteigen. Man trägt keine bunten Tücher.
Man regt sich auf. Man erklärt öffentlich seinen Protest. Man malt riesige Transparente!
Als Gewerkschafter habe ich Demos vorbereitet und miterlebt. Wenn man sich die richtigen Partner sucht, kann man auch Finanzen auftreiben um mehr Wirkung zu haben. Wendet euch an Gewerkschaften, Parteien und Unternehmen.
Heute wurden wir genau so dargestellt, wie uns die meisten Menschen sehen. Der Fußballer würde sagen: Eigentor. Die bestehende, öffentliche Meinung wurde hiermit weiter zementiert und nicht, wie ich es mir gewünscht habe, als Unsinn entlarvt!
Alle Kinder akzeptieren Menschen wie Dieter Bohlen. Dieser Mann hat weit mehr Probleme als alle “Demonstranten” heute zusammen. Aber man sieht ihn überall. Überall!
Nur deshalb wird er akzeptiert. Er ist präsent. Welche Behinderten sind präsent? Politiker schauen sich die meisten 10-20 jährigen nicht an. Wieso gibt es keine behinderten Popstars?
Aufgrund von Aktionen wie der heutigen. Was wir brauchen, ist kein Mitleid – das ist nur eine subtile Art zu zeigen, dass man froh ist, nicht in der Haut des anderen stecken zu müssen.
Nein – Wir brauchen Selbstbewusstsein. Dies wird uns von der Gesellschaft unmöglich gemacht, weil sie in Ihrer heutigen Form Normalität vorraussetzt um zu funktionieren.
Es gibt tatsächlich erfolgreiche Behinderte. Diese werden aber nicht öffentlich. Die Medien würden dies nur zu gern als Aufhänger nutzen. Was ist besser und medienwirksamer als die Story des armen, benachteiligten, der sich entgegen aller Unkenrufe in der harten Ellbogengesellschaft behauptet!
Niemand, der erfolgreich bleiben will, lässt sich von geldgierigen Privatfernsehsendern ausschlachten. Das wäre nämlich pervers.
Selbstbewusstsein bekommt man aber nicht durch Kugelschreiberzusammenschrauben. Selbstbewusstsein entsteht durch die Erkenntnis, dass man fähig ist, seine Grenzen zu überwinden. Das bedeutet nicht, dass ein Querschnittsgelähmter gehen können muss.
Aber er soll z.B. die Möglichkeit haben, ein Buch zu schreiben, weil das vielleicht alles ist, wozu er noch fähig ist. Das sollte ein Amt fördern! Eine Erwerbsunfähigkeitsrente von 150€ lädt jedoch nicht gerade zur Poesie ein.
Wenn man die schmerzlose Zeit doch immer so schätzen könnte wie man sie während einer schmerzvollen Zeit schätzt!
Hallo datenschutzinteressierter Leser!
soeben überflog ich diesen Artikel.
Es ist schön, dass wir Bürger nun endlich unsere eigenen Daten einsehen können! Was Schufa, Creditreform & Co. alles über uns sammeln ist enorm. 65 Millionen Datensätze hat allein die Schufe über uns. Jeder Bundesbürger ist registriert, jeder hat eine Bewertung, aufgrund derer wir Verträge bekommen oder nicht, aufgrund derer wir Kredite zu normalen Konditionen bekommen oder zu erhöhten.
Holte euch eure Daten! wartet nicht.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass es doch tatsächlich nicht rechtens ist, dass jeder, bei dem man Finanzierungsangebote einholt, diese sofort mit einer Schufa-Anfrage koppelt. Da man sich für ein Küche sicherlich mehrere Angebote einnholt, ist es vrosorglich sinnvoll, den Verkäufer darauf hinzuweisen, dass er keine Schufa-Prüfung vornehmen darf, bevor du nicht selbst unterschrieben und zugestimmt hast.
Ansosnten hat man ganz schnell einige negativ-Einträge in der Schufa, ohne wirklich negativ aufgefallen zu sein.
Diese Praxis ist verurteilenswert.
Bitte macht es mir nach und sendet an jede der genannten Unternehmen eine Datenauskunftanfrage (inkl. geschwärzte Personalausweiskopie). Laut Spiegel sind sehr viele der Einträge falsch und nicht sonderlich gewissenhaft hinterlegt! Bei 65Mio. Datensätzen ist das auch kein Wunder!
Viele Grüße und frohes drucken & kopieren & briefmarkenlecken wünsche ich
Links:
Auskunfts-Vordrucke auf Bund.de
rechtliche Informationen zu rechtswidrigen Schufa-Anfragen findest du hier.
Werter Leser!
An dieser Stelle möchte ich euch die besten, witzigsten sowie verstörendsten zufällig mitgehörten Zitate wildfremder Menschen im Fahrstuhl, in der Bahn und wo sich sonst noch Menschen versammeln, vorstellen.
- Im Fahrstuhl. Eine fremde Frau früheren Geburtsdatums fragte mich:
“Hallo, haben Sie bereits den Weg zu Jesus gefunden?”
Ich: “nein, ich bin Kosmotheist”
Ich, anderer Tag: “nein, ich bin Hinduist.”
Ich, anderer Tag: “nein, ich bin Buddhist.”
Ich, anderer Tag: “nein, ich bin Heide.”
ich freu mich schon auf das nächste Treffen!
- Im Fahrstuhl, ein fremder Jugendlicher:
“Guten Tag, ich weiß nicht, ob es Sie interessiert, aber ich höre Stimmen!”
Der darauffolgende Dialog führte zu einer relativ unheimlichen Erkenntnis.
Ich: “Nun, ich kenne Sie nicht, aber sprechen Sie ruhig weiter!”
Er, aufgeregt: “Wenn ich in meiner Wohnung bin, spricht jemand meine Gedanken aus, bevor ich sie gedacht habe!”
Ich, skeptisch: “Wie hört sich die Stimme an?”
Er: “Es ist ein Mann, der all meine Gedanken ausspricht, bevor ich sie denke!”
Ich: “Das sagten Sie bereits. Passiert sonst noch etwas?”
Er: “Ja, jemand hat Düsen in meinen Fußboden eingebaut, aus denen Wasser in meine Wohnung gepumpt wird! DIe wollen mich fertig machen!”
Ich: “Wer?”
Er: “Ich weiß es nicht! aber ich glaube, es ist die Stasi!”
Ich erstarrte für einen Augenblick, denn die Frau, die 3 Wohnungen nebenan wohnt, erzählte mir EXAKT, Wort für Wort, dieselbe Geschichte, ein Jahr zuvor!
Ich berichtete ihm von der Frau und führte Ihn zu Ihrer Wohnung. Leider war sie nicht zuhause.
Ich verabschiedete mich und wünschte ihm viel Glück.
- An der Straßenbahnhaltestelle, eine 13jährige (geschätzt) zu Ihrer etwa gleichaltrigen Freundin:
“Ey, sag mal, warum bist du eigentlich fremd gegangen?”
Ihre Freundin: “Na weil ich f**k*n wollte!”
- Im Zug, zwei Schülerinnen hinter mir unterhielten sich lautstark aber sehr l-a-n-g-s-a-m:
Sie: “Ti-na, hast du eigentlich schonmal Vitamin – - – äh – - – B6 probiert?”
Ihre Freundin: “Nein, aber Ri-ta-lin hilft auch gut!”
Sie: “Ah, davon hab ich auch schon ge-hört! Funk-tio-niert das wirklich sooo gut?”
Ihre Freundin: “Naja, geht. Besser lernen kann ich dadurch nicht. Aber ich muss klüger werden! Bekommt man das B6 einfach so?”
Sie: “Ja, einfach in die Apotheke gehen. Aber nicht mehr als 10 Kapseln am Tag nehmen, da hab ich mich komisch gefühlt.”
Da fragt man sich schon, was hier eigentlich los ist!
Ich melde mich zurück, sobald sich neue nennenswerte Eindrücke ergeben haben!
euer kdot
